Striktes Vorgehen gegen Unsportlichkeiten

Mit Start der Rückrunde gehen die Schiedsrichter im Bereich der 1. und 2.  Bundesliga mit pragmatischer Regelauslegung gegen Reklamationen und Unsportlichkeiten vor. Der Schiedsrichterausschuss des Berliner Fußballverbandes hat sich dafür entschieden, diese Vorgehensweise für die Berliner Spielklassen zu übernehmen.

Regel 12 – Verbotenes Spiel und unsportliches Betragen
Fouls und unsportliches Betragen sind in der nachstehend beschriebenen Form zu ahnden ….

Folgend aufgeführte Vorkommnisse werden konsequent geahndet:

  • Fordern von Gelb für Gegenspieler, Abwinken oder Reklamieren
  • Höhnische  oder respektlose Gesten
  • Rudelbildung
  • jedes aggressiven Verhalten gegenüber den Schiedsrichtern, Umzingeln des Schiedsrichters
  • Zeitspiel, Wegtragen, Wegschießen oder Wegwerfen des Spielballs
  • Simulation

Die Verschärfung der Regelauslegung hat auch den Amateurbereich im Fokus. Schließlich sind die Bundesligen Vorbild für alle Amateurkicker. Das war Grund genug für den Berliner Schiedsrichterausschuss, kurzfristig und mitten in der Saison die neuen Auslegungen in allen Spielklassen des Berliner Fußballverbandes umzusetzen. Nur wenn sich das Verhalten auf und neben dem Platz ändert – von einigen mehr, von anderen weniger – werden wieder mehr Sportlichkeit und Fairplay in den Fußball einziehen.