Das Warten hat ein Ende.

Der Ball rollt wieder, und zwar nicht nur in der Bundesliga, sondern auch im Amateurbereich. Schon vor der Wiederaufnahme des Spielbetriebs in der ersten und zweiten Liga konnten erste Berliner Mannschaften unter strikten Hygienevorschriften erstmals seit Mitte März am Freitag trainieren.

Dafür mussten die Vereine Hygienekonzepte den Bezirksämtern vorlegen, die die Einhaltung der coronabedingten Regeln gewährleisten sollen. Die Borussia aus Pankow und der FC Concordia Wilhelmsruh reichten schon früh ihre Entwürfe ein und so konnten bei diesen beiden Pankower Vereinen die ersten Spieler bereits Freitag den Rasen betreten. Bei dem Großteil der restlichen Pankower Vereine geht es am Montag wieder los.

Bei dem VfB Einheit zu Pankow, dem FSV Fortuna Pankow, der SG Blankenburg und dem SV Buchholz können erste Spieler bereits zu Beginn der Woche erstmalig wieder seit dem Trainingsverbot gegen den Ball treten. Der BSV Heinersdorf reichte sein Hygienekonzept zum Ende der letzten Woche beim Sportamt Pankow ein und wird wahrscheinlich ebenfalls diese Woche den Trainingsbetrieb wieder aufnehmen können. Der SV Karow ist in den letzten Zügen bei der Erstellung eines Hygieneplanes sowie eines Konzeptes zum Wiedereinstieg ins Training.

Es ist bei einigen Vereinen Kreativität gefragt, um auf begrenzten Raum möglichst vielen Spielern regelkonform ausreichend Zeit zur sportlichen Betätigung zu geben, beispielsweise bei Buchholz oder Borussia Pankow. Andere Vereine haben es da einfacher und bessere Rahmenbedingungen. So stand der U19 von Concordia als erste Mannschaft auf dem großen Rasen der Nordendarena. In Kleingruppen wurden Technik-, Pass- und Torschussübungen mit ausreichend Abstand durchgeführt.